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Hufpflege

Es ist mir ein besonderes Anliegen, Pferdebesitzer und Reiter dazu zu bewegen, über bisherige Traditionen, sich eingeschlichene so wie gefestigte Meinungen nachzudenken und sich auf Neues einzulassen. Sei es, das Nachdenken an zu regen oder Gewohnheiten zu überdenken. Die Technik stellt ein ständiges Gebiet der Weiterentwicklung und Forschung dar. Betrachten Sie Dinge und Sachverhalte kritisch und reflektieren Sie feste Bestandteile.

 

Natural Hoofcare ist die effektivste und schonendste Art der Hufbearbeitung die es gibt. Der Begriff „Natural Hoofcare” kommt aus den USA und wird dort von den Barhufspezialisten verwendet, welche sich bei der Hufbearbeitung am wildlebenden Mustanghuf als Vorbild für absolut gesunde Hufe orientieren. Da sich unsere domestizierten Pferde in ihrer Anatomie und Physiologie nicht von der der Mustangs unterscheiden, können die bei Mustangs gemachten Beobachtungen und Forschungen direkt auf deren Hufe angewendet werden. Der einzige Unterschied zwischen den Hufen der Mustangs und den Hufen unserer Hauspferde ist der, dass bei den Mustangs ein Gleichgewicht zwischen Wachstum und Abrieb besteht. Bei unseren Pferden ist dieses in der Regel zu Ungunsten des Abriebs gestört. Daher muss der Mensch in regelmäßigen Abständen korrigierend eingreifen und eine Hufpflege durchführen.

 

Hierbei orientiere ich mich an den Beobachtungen und Forschungen vom amerikanischen Barhufspezialisten Pete Ramey, welcher zu den weltweit erfolgreichsten Therapeuten von Huf- und Beinerkrankungen zählen. Allerdings dienen die Erkenntnisse aus Beobachtungen an Mustanghufen nicht dazu, reihenweise originalgetreue Nachbildungen von Mustanghufen zu produzieren. Es wird keine theoretisch ideale Hufform oder Stellung aufgezwungen. Vielmehr werden die Hufe nach diesen neuesten Erkenntnissen so bearbeitet, dass durch Unterstützung der Selbstheilungskräfte des Hufs die für die jeweilige Situation optimale Hufform entsteht.
Im laufe der Jahre habe ich meine Bearbeitung an die klimatischen und geologischen Bedigungen in unseren Breitengraden angepasst. Auch unterscheiden sich unsere Haltungsbedingen und Futterangebot erheblich von denen im grosszügigen Amerkia. Die Erfahrung an hunderten Hufen spielt, wie bei jedem Hufpfleger, eine wichtige Rolle.

 

Ein Zusammenspiel aus

 

  • korrekter, regelmässiger Barhufpflege
  • artgerechter Haltung
  • richtiger Ernährung
  • viel Bewegung

 

sorgt für die Regeneration der Hufe, oder erhält sie von klein auf gesund und leistungsfähig. Bei einer Umstellung auf das Barhuflaufen beginnt man mit Bearbeitungsintervallen von 2-4 Wochen und steigert diese mit der Zeit auf ca. 6 Wochen beim gesunden Huf. Längere Abstände verhindern meist den gewünschten Erfolg. Das A und O für gesunde und hochleistungsfähige Barhufe ist immer möglichst viel Bewegung. Deshalb legen wir größten Wert darauf, dass unsere Patienten frei und schwungvoll laufen können. Sollte dies anfangs nicht möglich sein kommen, zumindest zeitweise, Hufschuhe zum Einsatz.

 

NHC ist nicht gleich NHC

Mittlerweile gibt es in der Schweiz immer mehr HufpflegerInnen, welche nach "Natural Hoofcare" arbeiten, jedoch keinen Schulabschluss oder Weiterbildung vorweisen können. Betrachten Sie diese Angebote bitte kritisch.
Wichtig hierbei zu wissen ist, dass Natural Hoofcare, Wild Horse Trim, Hoofcare, Mustang Trim etc. keine geschützten Begriffe sind und sich daher jeder mit diesen schmücken darf.
Die Bearbeitungsmethoden können sich stark unterscheiden und dürfen daher nicht immer miteinander verglichen werden! Beispielsweise unterscheidet sich die Methode nach Pete Ramey wesentlich von jener nach Jamie Jackson - aber beide bearbeiten nach dem Vorbild der wildlebenden Mustangs...
Um einen qualifizierten Hufpfleger zu finden (egal nach welcher Methode oder System), erkundigen Sie sich nach der Ausbildungsstätte, wenn diese nicht auf seiner Homepage erkennbar ist.

 

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